Ostseebad Baabe Strand
Kleiner aber bekannter Seebadeort (ca. 850 Ew.) mit einem breiten, feinsandigen Strand. Baabe wird auch als "Tor" zur Halbinsel Mönchgut bezeichnet. Die Schmalspurbahn Rasender Roland macht hier seit 1897 Station und dampft dann weiter nach Putbus oder Göhren. Auffällig in der Strandstraße ist die Kirche (1930) und die neuangelegte Strandallee, deren Bäume zu einem Laubengang zusammengeführt werden. In Baabe, staatlich anerkanntes Seebad, gibt es viele kleine Hotels, Pensionen sowie Ferienwohnungen, die auch gehobenen Ansprüchen gerecht werden. Von der Anlegestelle Bollwerk fährt ein Fahrgastschiff durch den Greifswalder Bodden um die Insel Vilm. Ein Fährmann rudert mit seinem Boot die Besucher nach Moritzdorf über. Hier lohnt ein Aufstieg zum Ausflugsrestaurant "Moritzburg". Man hat eine schöne Aussicht auf die Halbinsel Mönchgut.

Bilder vom Ostseebad Baabe:


Fischerboote Baabe
Fischerboote Baabe
Ostseebad Baabe
Ostseebad Baabe
Ostseestrand Baabe
Ostseestrand Baabe
Strandstrasse Baabe
Strandstrasse Baabe

Rügen von A bis Z: Gager, Groß Zicker, Pfarrwitwenhaus, Hafen

Gager liegt an der Hagenschen Wiek und kann auch heute noch als Fischerdorf (ca. 400 Ew.) bezeichnet werden. Im Hafen wird besonders in der Heringssaison täglich frischer Fisch angelandet und zum Teil gleich verkauft.
Die Lachsmanufaktur Rügenrauch verarbeitet keine einheimischen Fischarten, die Lachse stammen aus Aufzuchten u.a. aus Norwegen, Schottland oder Chile. Die Produkte können in der hauseigenen Restauration -früher eine Bootswerft- probiert werden.
Neben den Fischkuttern und den Sportbooten liegt auch das Fahrgastschiff "Hanseat" im Hafen von Gager. Es werden Schiffsfahrten zur Insel Usedom, zur Insel Oie sowie um die Insel Vilm angeboten. Der Tourismus ist eine wichtige Erwerbsquelle. So gibt es einen Campingplatz, eine Gaststätte, Pensionen, Ferienwohnungen und in den meist rohrgedeckten Häusern private Gästezimmer. Gager ist staatlich anerkannter Erholungsort.
Wanderwege führen über die Zickerschen Berge, von den Einheimischen auch liebevoll "Zickersche Alpen" genannt. Vom Bakenberg, mit 66 m über NN die höchste Erhebung, hat man einen herrlichen Blick über die Halbinsel bis zum Festland.
Auf der anderen Hügelseite liegt Groß Zicker. Das kleine Dorf, seit dem 12.Jh. bekannt, hat einige denkmalgeschützte Gebäude: Die spätgotische Backsteinkirche aus dem Jahre 1360 ist das älteste Gebäude auf Mönchgut. Das ehemalige Pfarrwitwenhaus ist eines der ältesten Wohnhäuser der Insel Rügen (18.Jh.) und gehört zu den Mönchguter Museen. Das niederdeutsche Hallenhaus ist ein verputzter Fachwerkbau mit Backsteinfüllungen und gehört zu den sogenannten Rauchhäusern. Wie der Name schon sagt, wohnten in ihm die Witwen verstorbener Pfarrer.