Sellin Seebruecke
Vom Fischerdorf zum Ostseebad (ca. 2.500 Ew.), eine Entwicklung wie viele andere Seebäder auch. Die Ostsee, der weiße, feinsandige Strand, der Granitzwald und der Selliner See sind gute Gründe dafür. In der Wilhelmstraße wurden viele Hotels und Pensionen wieder neu hergerichtet, natürlich im Stil der Bäderarchitektur. Die Seebrücke mit Restaurant und Anlegestelle für Ausflugsschiffe ist das Wahrzeichen von Sellin. Das staatlich anerkannte Seebad verfügt über ein großes Angebot an Gaststätten, Geschäften und ein Spaßbad. Der Besucher kann sich entscheiden zwischen den neu erbauten Ferienwohnungen im Seepark Sellin, den kleinen individuellen Pensionen oder dem fünf Sterne "Cliff-Hotel". In Sellin gibt es ebenfalls einen Bahnhof der Schmalspurbahn. Hier kann man nicht nur Fahrkarten für die Kleinbahn "Rasender Roland" kaufen, sondern auch noch hervorragend essen.


Unser Restaurant Tipp

- Skipper Sellin regionale Fischküche mit maritimem Flair
- Ferienhäuser in Sellin - ein Angebot der Baltischen Residenzen auf Rügen

Bilder vom Ostseebad Sellin:


Seebruecke Sellin
Seebruecke Sellin
Selliner Ostseestrand
Selliner Ostseestrand
Suedblick Sellin
Suedblick Sellin
Wilhelmstrasse Sellin
Wilhelmstrasse Sellin

Rügen von A bis Z: Breege, Juliusruh, Seebad

Breege (ca. 790 Ew.) ist ein altes Fischerdorf und liegt an der Nordspitze des Breeger Boddens. Die Kapitänshäuser (18. u. 19. Jh.) erinnern noch an die Blütezeit der Segel-Schifffahrt. Bauart und Größe waren ungewöhnlich für ein Fischerdorf. Im Jahre 1887 kamen die ersten Sommergäste nach Breege. Der Hafen ist neben Wiek einer der Haupthäfen am Großen Jasmunder Bodden. Von Breege fahren Ausflugsschiffe zur Insel Hiddensee nach Vitte. Sport- und Fischerboote prägen ebenfalls das Hafenbild. Julius Christoph von der Lancken ließ im Jahre 1795 unmittelbar hinter der Düne ein Sommerhaus und eine ca. 10 Hektar große Parkanlage im französischen und englischen Stil errichten und nannte diesen Landsitz Juliusruh. Von der Lancken mußte schon bald seinen Landsitz verkaufen, der bald verfiel und verwilderte. 1895 erbaute der Berliner Unternehmer Karl Heckert das erste Hotel in den Dünen, das spätere Kurhaus. Im selben Jahr wird die Kurvereinigung gegründet. Der Park wurde wieder hergestellt und erweitert, der Baumbestand hatte sich prächtig entwickelt. 1928 werden Breege und Juliusruh zu einer Gemeinde vereinigt. Seit 1996 trägt Breege den Titel "Seebad". Der Park ist erneut hergerichtet, ein Gedenkstein erinnert an den Erbauer Julius von der Lancken. Hotels, Pensionen, Ferienwohnungen sowie Gaststätten sind ausreichend vorhanden. Eine der beliebtesten Gaststätten in Breege ist das "Windland" -sehr gute Küche, freundliche Bedienung und ein gutes Preis-Leistungsverhältnis. Ein schöner feinsandiger Strand, die "Schaabe", erstreckt sich von Glowe bis nach Breege/Juliusruh.

Quelle: www.Ruegenwissen.de - Das Texte-Archiv der Insel Rügen.